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Tja, nun, ab 25.1., haben wir eine weitere Verlängerung/Verschärfung der Lockdown-Maßnahmen.

Bogensport und nun?

Was tun, wenn die Parcours geschlossen sind? Nicht jeder hat eine Halle oder Scheune, die zum Bogenschießen geeignet ist. Und im Wohnzimmer? Das  geht so lange gut, bis der erste Pfeil im Familienbild steckt.

Also, die Tage werden länger, und man könnte auch wieder draußen schießen.

Die Sportanlagen sind weiterhin geschlossen, Pech, da geht es nicht, zumindest in Schleswig-Holstein nicht. (Nach Hessen, wo die Parcours geöffnet sind? Da kommt man als Tagesausflügler nicht hin, zu weit…).

So bleiben z. B. die Landwirte, vielleicht stellen die eine Wiese zur Verfügung, ist ja keine Anlage. Ihr nehmt eine Flasche Köm, eine Scheibe, Eure Ausrüstung  und bittet den Eigentümer höflichst um Schießerlaubnis. Der Köm ist dann weg, aber der Besitzer gnädig. Denkt bitte immer an die gültigen Sicherheitsabstände.

Mental-Training: „Davon träumen wir erst einmal…“

Nun aber noch eine andere Möglichkeit, die in Coronazeiten jedoch mit besonderer Vorsicht zu genießen ist.

Der Blasrohrsport.

Ja das ist ein ernstzunehmender Sport, kostengünstiger als Bogenschießen, übliche Entfernungen 5 bis 10 Meter, oder bis 25 Meter (bei 3D-Europameisterschaft).

Und! Gesund! Kräftigung der Atmungsorgane, Unterstützung bei  COPD- und Asthma-Beschwerden und leicht zu erlernen.

Auch das geht:  Sport ist erlaubt von bis zu zwei Personen aus verschiedenen Haushalten. Also auch Blasrohrsport. Also Scheibe(n) unter den Arm, raus in den Garten oder mit der Buddel Köm zum Landwirt, und dann siehe oben. Die Sicherheitsabstände hinter der Scheibe sind sehr viel geringer als im Bogensport.

Aber: Ihr spuckt den Pfeil mit bis über 100 km/h aus dem Rohr, die Bläschenwolke ist nicht zu unterschätzen. Somit sollte dieser spannende Sport derzeit auf jeden Fall draußen an der frischen Luft und mit großem Abstand betrieben werden. Auch achtet auf die Desinfektion von Equipment und Zielscheibe(n) (drei Ausrufezeichen!!!).

Übrigens: der Blasrohrsportverband Deutschland veranstaltet zurzeit zwei Online-Turniere auf Entfernungen von 5 bzw. 10 Metern. Ihr nehmt zu Hause teil, schießt  real unter Zeugen die Ergebnisse und meldet sie dann an den BSVD.  Details unter www.bsvd-de .

So ein Anfängerrohr gibt es mit Pfeilen schon ab 16 Euro, eine Zielscheibenauflage sowie Sicherheitsregeln  gibt es gratis dazu. Und das klappt auch mit einer „Wurfsendung“.  

 

    „Brrr, ist das kalt!“    –    „Ach was, Du Frostbüddel!!!“

 

Wie wäre es mal mit Geocaching?

Wer nun weder Bogen- noch Blasrohrschießen mag, könnte auch mal beim Geocaching reinschnuppern www.geocaching.com. Dort gilt es über 4,5 Millionen Verstecke weltweit zu finden, allein in Deutschland sind über 400.000 versteckt, von einfach bis höchst anspruchsvoll. Und man fängt auch einfach mal mit dem Handy an.

„Wo geht es denn jetzt lang?“

 

Also: rafft Euch auf und tut  was für Körper und Geist!!!

 

25.1.2021