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Beim Sportscamp des „Landesförderzentrums Sehen Schleswig-Holstein“ am 4.10. in Trappenkamp konnten rund 60 junge sehgeschädigte Menschen verschiedenste  Sportarten  ausprobieren. Auf dem Programm standen unter anderem Tandemfahren, Wing Tsun, Trampolinspringen, Handball, Rhönrad und… Bogenschießen. 

 

10 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren fanden sich auf dem Bogenplatz ein, um das Instinkte Bogenschießen auszuprobieren. Zwei  Gruppen mit jeweils  fünf Sehbehinderten wurden von uns in die Grundlagen und die technischen Abläufe eingewiesen, wobei  jedem Probanden ein qualifizierter Übungsleiter/Trainer zur Seite stand. Nach einer Grundeinweisung am Rohrbogen kamen leichte Recurvebögen ohne Visier zum Einsatz. Geschossen wurde auf die kontrastreichen Feldbogenauflagen, deren gelbe Mitte gut aus der schwarzen Fläche herausstach, für die Sehgeschädigten sehr gut erkennbar. 

In der zweiten Gruppe probierte dann auch die blinde Alina das Bogenschießen aus. Gekonnt setzte sie die schnell erlernten Abläufe (Stand, Hand, Anker, Lösen, Nachhalten) um, die Pfeile durch Ansage ihres Coaches auf die Scheibe schießend und treffend. 

Uns freute besonders, dass auch die sehbehinderte Anna-Lena mit ihrem Bogen wieder zu uns kam und ihr Können zeigte, sie hatte im letzten Workshop in Schleswig vor eineinhalb Jahren den Bogensport für sich entdeckt und schießt seitdem im Schützenverein in ihrer Heimatstadt Rellingen. 

Einen spannenden Abschluss bildete dann das Schießen auf Luftballons, die von allen (allein Alina traf drei) reihenweise zum Platzen gebracht wurden. 

Wir gehen davon aus, doch zwei der Interessenten mit dem Bogenschießen „angesteckt“ zu haben, eine gute Quote, finden wir…

Einen Bericht gibt es auch im Fernsehen, und zwar auf NDR Fernsehen – Schleswig-Holstein-Magazin - zu finden dort in der Mediathek unter „Sendung verpasst?“ am Montag, den 6.10. um 19:30 Uhr

14.10.2014